Mykotherapie (Vitalpilze)

Der Begriff „Mykotherapie“ – auch Vitalpilztherapie – leitet sich von „mycota“ = Pilz ab.

Ihren Ursprung hat die Nutzung von Vitalpilzen in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wo sie seit 4.000 Jahren beim Menschen angewendet wird. In Europa ist das erstaunliche Wirkspektrum der Pilze heute noch nicht sehr bekannt. Und das obwohl Penicillin als eines der bedeutsamsten Medikamente seine Grundlage in Pilzen hat.

Aus botanischer Sicht sind Pilze keine Pflanzen, weil sie keine Photosynthese betreiben, sie bilden eine eigene Gruppe. Leider verbinden wir mit Pilzen eher die Krankmachenden als die Nutzbringenden - und das obwohl von den ca. 50.000 bekannten Arten nur 300 als pathogen gelten!

Pilze enthalten viele Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und eine einzigartige Kombination von Polysacchariden, Aminosäuren, Fettsäuren, Adenosin, Triterpene, etc., die vom Pferd sehr gut verstoffwechselt werden können.

Je nach Pilz können sie:

  • antientzündlich, antiviral, antimykotisch
  • antitumoral
  • aphrodisierend
  • blutglucose-/blutfettsenkend
  • durchblutungsfördernd
  • entwässernd
  • immunmodulatorisch

wirken.

In der Pferdeheilkunde werden Pilze, als Pulver oder Extrakt, gerne statt Kräutern oder auch konventionellen Medikamenten gegeben. Sie können sowohl zur Gesunderhaltung als auch zur Therapie eingesetzt werden. Die Mykotherapie ist mit vielen anderen Behandlungsmöglichkeiten kombinierbar.

Ich erstelle Ihnen schriftlich ein individuelles Therapiekonzept mit Dosieranweisung und Bezugsquellen oder übernehme für Sie die Beschaffung der Vitalpilze.